Archäologisches Projekt Phoenix

Das Archäologische Projekt Phoenix (PAP) ist ein internationales und multidisziplinäres Forschungsprojekt der neuen Generation mit einem Schwerpunkt auf archäologischen Surveys und Ausgrabungen. Es wurde 2021 unter der Leitung von Dr. Asil Yaman in den Ortsteilen Söğüt und Taşlıca im Bezirk Marmaris in der Provinz Muğla begonnen. Grundlage ist die offizielle Genehmigung der Generaldirektion für Kulturgüter und Museen des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Türkei vom 06.07.2021 (Aktenzeichen E- 94949537-161.02-1516173).

Das Hauptziel des PAP ist es, das materielle und immaterielle Kulturerbe im Südwesten der Halbinsel von Bozburun zu dokumentieren, die gewonnenen Daten der wissenschaftlichen Gemeinschaft auf internationalen Plattformen vorzustellen und zum Schutz der Kultur- und Naturlandschaft beizutragen. Hierzu werden langfristige gemeinsame Projekte in Zusammenarbeit mit einem internationalen wissenschaftlichen Team entwickelt, dessen Mitglieder an 13 verschiedenen Institutionen in sechs Ländern tätig sind und über Fachkenntnisse in Archäologie, Archäometrie, Geschichte, Soziologie, Philosophie, Geologie, Geophysik, Ökologie, Kulturerbe, Architektur und zeitgenössischer Kunst verfügen.

Neben seinen wissenschaftlichen Zielen hat das Phoenix-Projekt in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und nationalen zivilgesellschaftlichen Organisationen Programme zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung sowie Bildungsprogramme für die lokale Bevölkerung umgesetzt.

WER SIND WIR?

Wir sind ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen, Künstlerinnen und Künstlern, Fachkräften und Freiwilligen. Uns verbindet die Vision einer nachhaltigen, zukunftsorientierten und partizipativen Forschung in der antiken Stadt Phoenix und ihrem Umland. Gemeinsam setzen wir uns mit großem Engagement dafür ein, diese Vision zu verwirklichen.

WAS IST PAP?

Das Phoenix Archäologieprojekt (PAP) ist ein internationales und multidisziplinäres Ausgrabungs- und Forschungsprojekt unter der Leitung von Dr. Asil Yaman. Es widmet sich der antiken Stadt Phoenix und ihrem Umland im Gebiet der Dörfer Taşlıca und Söğüt bei Marmaris in der Provinz Muğla.

Ziel des Projekts ist es, das materielle und immaterielle Kulturerbe im Südwesten der Halbinsel von Bozburun zu dokumentieren, die gewonnenen Erkenntnisse der wissenschaftlichen Gemeinschaft zugänglich zu machen und zum Schutz der Kulturgüter beizutragen. Als zukunftsorientiertes Projekt hat PAP zudem Programme zur Förderung gesellschaftlicher Verantwortung ins Leben gerufen, die eine nachhaltige Zukunft für die Region Taşlıca mitgestalten sollen.

WO?

Das Stadtzentrum und die Akropolis des antiken Phoenix befinden sich auf dem Hisar Tepe, etwa zwei Kilometer südlich von Taşlıca im Bezirk Marmaris und östlich der Sindili Ebene. Der von Stadtmauern umgebene Hügel liegt rund 250 Meter über dem Meeresspiegel.

Nördlich des etwa 2,5 Hektar großen Stadtzentrums befinden sich das Heiligtum des Apollon und der Eileithyia sowie eine frühbyzantinische Kirche mit basilikalem Grundriss.

SEIT WANN?

Das Phoenix Archäologieprojekt wurde 2021 unter der Leitung von Dr. Asil Yaman mit offizieller Genehmigung der Generaldirektion für Kulturgüter und Museen des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Türkei begonnen (Genehmigung vom 06.07.2021, Aktenzeichen E-94949537-161.02-1516173).

Die Feldarbeiten umfassen Ausgrabungen und archäologische Surveys und finden im Sommer statt.

WIE ARBEITEN WIR?

Bei den Feldarbeiten des PAP kommen in der Archäologie etablierte Methoden der systematischen Intensivbegehung zum Einsatz. Die Ausgrabungen werden nach dem Locus-Lot System dokumentiert.

Die archäologischen Arbeiten werden mit weiteren Disziplinen wie Geophysik, Architektur, Ökologie, Anthropologie, Soziologie, Oral History, Philosophie sowie Kulturerbe- und Stättenmanagement verknüpft. Die im Feld gewonnenen Daten werden fortlaufend erfasst und in eine webbasierte digitale Datenbank eingepflegt.