No âmbito do projeto documentar-se-ão a arquitetura residencial tradicional, os moinhos de vento, as cisternas, os terraços agrícolas e os locais religiosos das aldeias de Taşlıca (Fenaket), Söğüt e Aziziye (Karamaka), no território da antiga cidade de Phoenix, e elaborarão-se projetos de conservação e restauro destes edifícios. O programa pretende registar os valores culturais materiais e imateriais da região, reforçar a consciência sobre a arquitetura rural e contribuir para a sua conservação sustentável juntamente com a comunidade local.
Dr. Asil YAMAN ist seit 2016 Consulting Scholar am Penn Museum (University of Pennsylvania) in den USA. Seit 2003 hat er an zahlreichen Grabungen und Surveys im westlichen Anatolien mitgewirkt; zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören spätrömische Keramik in Karien und Lykien, Ess- und Trinkkultur sowie die Handelsbeziehungen zwischen der Levante und Anatolien in der Spätantike.
Im Rahmen seiner Postdoc-Forschung konzentriert sich Dr. Yaman auf die Archäologie der karischen Chersones, der heutigen Bozburun-Halbinsel, und leitet seit 2021 mit offizieller Genehmigung der Generaldirektion für Kulturgüter und Museen des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Türkei das Phoenix Archaeological Research Project (PAP). 2018 erhielt er Forschungsstipendien des American Research Institute in Turkey (ARIT) und des CAPP der Koç-Universität; er lehrt im Bachelor- und Masterstudium Kurse wie ‚Archäologie Anatoliens‘, ‚Ost-West-Konflikte in archäologischer und historischer Perspektive‘ und ‚Kleinasien in der Spätantike‘.
Aslıhan Güçlü studierte Klassische Archäologie an der Ege-Universität und anschließend Fotografie an der Fakultät der Schönen Künste der Dokuz-Eylül-Universität. Nach ihrem Master in Kunst und Design an derselben Universität promoviert sie nun im Fach Fotografie. Sie nahm 2007 mit der Auswahl ‚Sümerbank‘ am 2. İFSAK-Festival junger Fotograf:innen teil, 2012 mit ihrem Projekt ‚Blumen des Bösen‘ an der Ausstellung ‚Jenseits der Erfahrung‘ im Pera Museum, 2014 mit der Serie ‚Never Changed‘ an der zweiten Ausgabe des Mamut Art Project und 2016 mit dem Projekt ‚Adams Niederlage‘ am 3. Fotoistanbul-Festival. 2018 zeigte sie ihre Foto- und Videoarbeiten ‚Manifesto‘ und ‚Nihil‘ im K2 Zentrum für zeitgenössische Kunst und im İzmir Museum für Malerei und Skulptur. Mit Beginn der Pandemie wirkte sie mit eingeladenen Künstler:innen aus Istanbul und vielen anderen Städten am Izole Project mit; zudem ist sie eine der teilnehmenden Künstlerinnen des GAPO-Projekts Mahalle İzmir. Ihre künstlerische Arbeit befasst sich mit vom Menschen veränderten Landschaften und der Beziehung zwischen kulturellem Gedächtnis und Individuum und greift dabei gewöhnliche Ereignisse des Alltags auf. Außerdem arbeitet sie weiter zu Gender und Abstraktionen des Körpers. Darüber hinaus nahm sie an den Grabungen in Daskyleion, Phokaia, Aigai und in den antiken Keramikwerkstätten von Hisarönü Çubucak sowie an den Surveys in Myrina und Gryneion teil.