Επιγραφική: αρχαιοελληνικές επιγραφές

Ομάδα έργου και σύμβουλοι

Dr. Anna M. Sitz

Αρχαιολόγος, Πανεπιστήμιο της Χαϊδελβέργης

Assoc. Prof. Dr. Koray KONUK

Υποδιευθυντής, αρχαιολόγος και νομισματολόγος, CNRS – Πανεπιστήμιο Bordeaux Montaigne, Ινστιτούτο Ausonius

Οι αρχαιοελληνικές επιγραφές χαραγμένες σε μάρμαρο και άλλους λίθους μάς επιτρέπουν να ακούσουμε απευθείας τα λόγια των αρχαίων Καρών της Χερσονήσου. Τα κείμενα αυτά περιέχουν πολιτικά ψηφίσματα, καταγραφές δωρεών, τιμές σε άξιους πολίτες ή ξένους φίλους, εορτασμούς νικών σε αθλητικούς αγώνες και επιτύμβιες επιγραφές. Ήταν σημαντικά για τον ορισμό της ταυτότητας της κοινότητας και των σχέσεών της με άλλες πόλεις.

Το πρόγραμμα επιγραφικής του PAP μελετά, τεκμηριώνει και ερμηνεύει αυτές τις επιγραφές σε συνεργασία με διεθνείς ειδικούς, συμβάλλοντας στην ιστορική κατανόηση της αρχαίας Phoenix και της ευρύτερης περιοχής.

Anna M. Sitz ist Postdoktorandin an der Universität Heidelberg und leitet dort ein Projekt über Inschriften in griechischen Tempeln. Die gebürtige US-Amerikanerin wurde 2017 an der University of Pennsylvania mit der Dissertation „The Writing on the Wall: Inscriptions and Memory in the Temples of Late Antique Greece and Asia Minor“ promoviert. Die Arbeit verband epigraphische und archäologische Ansätze und untersuchte die Weiterverwendung und Bewahrung antiker paganer Inschriften in der frühchristlichen Welt. Sitz interessiert sich besonders für die Rolle von Inschriften im religiösen und gesellschaftlichen Wandel des spätrömischen Reiches. Während ihrer Promotion verbrachte sie zwei Jahre an der ASCSA (American School of Classical Studies at Athens) und erhielt das CAORC-Mittelmeerstipendium am ARIT (American Research Institute in Turkey) in Ankara. Neben Phoenix forschte sie zum byzantinischen Kappadokien und gräbt derzeit einen mittelalterlichen christlichen Friedhof in Labraunda in Karien aus. In ihren Lehrveranstaltungen an der Universität Heidelberg führt sie Studierende in Themen wie „Heidentum in der Spätantike“, „Konstantin der Große“ und „Griechische Identität in Anatolien“ ein.

Koray Konuk ist als Forschungsdirektor (Directeur de recherche) fest am französischen Centre national de la recherche scientifique (CNRS) tätig. Seine Hauptinteressen sind die Geschichte der frühen Münzprägung sowie Geschichte und Archäologie Kariens, einer Region im Südwesten Kleinasiens.

Nach dem Studium der Klassischen Archäologie und der Politikwissenschaft in Löwen und der Promotion in Oxford wurde er Kurator für antike Münzen am Fitzwilliam Museum und Lehrbeauftragter an der Fakultät für Altertumswissenschaften der Universität Cambridge.

Er leitete archäologische Surveys im Keramischen Golf in Karien und stand der französischen archäologischen Mission in Euromos vor. Als Gastwissenschaftler war er in Oxford, Istanbul und bei der American Numismatic Society in New York. Derzeit leitet er das Gemeinschaftsprojekt Historia Numorum Online, das griechische Münztypen erfasst; der aktuelle Band behandelt die Münzstätten Kariens: http://hno.huma-num.fr/.

Er ist Mitherausgeber des neuen Bulletin Numismatique de l’Asie Mineure und des International Journal of Ancient Mediterranean Studies: Philia und gehört den Redaktionsbeiräten von Fachzeitschriften wie Anatolia Antiqua (Istanbul), Anadolu (Ankara), Archaeologia Maeandrica (ARMA, Aydın) und Arkeoloji ve Sanat Dergisi (Istanbul) an.