Programa de arte contemporânea

Equipa do projeto e consultores

Zeynep OKYAY

Comissária, PASAJ

Aslıhan GÜÇLÜ

Artista/arqueóloga

Aslı DİNÇ

Artista/investigadora, PASAJ

Ayşe ÖZAYDIN

Artista/investigadora, Universidade İstanbul Nişantaşı

Yukarı Şehir («Cidade Alta») é um programa de arte e investigação de estrutura eclética que une arte e ciência. Põe todos os dados da zona de prospeção arqueológica à disposição como material de partida para obras artísticas. Neste contexto, examina também a influência da investigação e da produção de conhecimento na prática artística contemporânea.

O programa cria espaços de encontro entre artistas, arqueólogos e a comunidade local e reforça uma abordagem aberta e experimental ao património cultural.

Zeynep Okyay (1985) studierte Philosophie an der Galatasaray-Universität und schloss anschließend den Masterstudiengang Kulturmanagement an der Bilgi-Universität ab. Sie entwickelt künstlerische Projekte und baut kulturelle Netzwerke auf. Seit 2010 arbeitet sie kuratorisch und forschungsbasiert, vor allem im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst, unter dem Dach von PASAJ und amberPlatform. Sie ist Mitbegründerin des unabhängigen Kunstraums PASAJ, der insbesondere partizipative und sozial engagierte Projekte beherbergt.

Okyay konzentriert sich auf die Beziehungen zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften und auf die Kontexte, in denen beide an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit zusammentreffen. In ihrer Forschungspraxis nutzt sie das Glossarformat, um soziale Strukturen, Wissen und Erfahrungen über Vokabular zu teilen und unter den bestehenden Bedingungen neue Ausdrucksformen zu schaffen.

Aslıhan Güçlü studierte Klassische Archäologie an der Ege-Universität und anschließend Fotografie an der Fakultät der Schönen Künste der Dokuz-Eylül-Universität. Nach ihrem Master in Kunst und Design an derselben Universität promoviert sie nun im Fach Fotografie. Sie nahm 2007 mit der Auswahl ‚Sümerbank‘ am 2. İFSAK-Festival junger Fotograf:innen teil, 2012 mit ihrem Projekt ‚Blumen des Bösen‘ an der Ausstellung ‚Jenseits der Erfahrung‘ im Pera Museum, 2014 mit der Serie ‚Never Changed‘ an der zweiten Ausgabe des Mamut Art Project und 2016 mit dem Projekt ‚Adams Niederlage‘ am 3. Fotoistanbul-Festival. 2018 zeigte sie ihre Foto- und Videoarbeiten ‚Manifesto‘ und ‚Nihil‘ im K2 Zentrum für zeitgenössische Kunst und im İzmir Museum für Malerei und Skulptur. Mit Beginn der Pandemie wirkte sie mit eingeladenen Künstler:innen aus Istanbul und vielen anderen Städten am Izole Project mit; zudem ist sie eine der teilnehmenden Künstlerinnen des GAPO-Projekts Mahalle İzmir. Ihre künstlerische Arbeit befasst sich mit vom Menschen veränderten Landschaften und der Beziehung zwischen kulturellem Gedächtnis und Individuum und greift dabei gewöhnliche Ereignisse des Alltags auf. Außerdem arbeitet sie weiter zu Gender und Abstraktionen des Körpers. Darüber hinaus nahm sie an den Grabungen in Daskyleion, Phokaia, Aigai und in den antiken Keramikwerkstätten von Hisarönü Çubucak sowie an den Surveys in Myrina und Gryneion teil.

Sie schloss ihr Studium an der Abteilung Malerei der Fakultät der Schönen Künste der Marmara-Universität ab. Sie ist multidisziplinäre Künstlerin und Forscherin. Ihre Forschung umfasst Themen an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Wissenschaft, etwa dystopische Erzählungen, algorithmische Kultur und Mensch-Maschine-Interaktion. Ihre Arbeiten entstehen aus Spekulationen, Zyklen und Performances. Aslı Dinç, deren Werke auf internationalen Biennalen, in Galerien und Museen gezeigt wurden, ist zudem Mitglied des unabhängigen Kunstraums PASAJ. Sie wird von Performistanbul vertreten. www.aslidinc.com

Ayşe Özaydın (1984, Istanbul) ist eine unabhängige Künstlerin mit Schwerpunkt künstlerische Fotografie. Sie studierte Film und befasste sich im Masterstudium mit Fotografie. Derzeit promoviert sie an der Abteilung Fotografie der Marmara-Universität.